MVZ KfH‐Gesundheitszentrum Nephrologie Markkleeberg

Markkleeberg

Koburger Straße 31 | 04416 Markkleeberg
0341 356816
0341 3568183
mvz.markkleeberg.jtrxC[at]kfh.de
Nephrologische Sprechstunde
Heimdialyse
Zentrumsdialyse
Gast- und Urlaubsdialyse
Transplantationsnachsorge
Alle Kassen gesetzlich oder privat sowie Selbstzahler

Das KfH-Zentrum in Markkleeberg

Herzlich willkommen auf den Internetseiten des MVZ KfH‐Gesundheitszentrums Nephrologie Markkleeberg!

In unserem MVZ wird die umfassende nephrologische Versorgung nierenkranker Menschen sichergestellt. Dabei geht es um die Früherkennung chronischer Nierenfunktionsstörungen sowie möglicher Folgeerkrankungen und den längst möglichen Erhalt der Nierenfunktion. Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittener Nierenerkrankung ermöglichen wir alle Formen der Hämodialyse - als Zentrumsdialyse oder auch als Heimdialyse. Weiterhin bereiten wir die geeigneten Patientinnen und  Patienten auf die Nierentransplantation vor und führen dann die entsprechende Nachsorge durch.

Gastdialysepatientinnen und -patienten sind bei uns ebenso herzlich willkommen. Wir bieten Ihnen auch im Urlaub den KfH-Standard. 

Das KfH stellt in Markkleeberg bereits seit 1999 unter Leitung der u. g. Nephrologinnen die Dialyseversorgung sicher. Zum 1. Oktober 2023 haben sich das KfH-Dialysezentrum Markkleeberg und die Berufsausübungsgemeinschaft Dr. med. Gudrun Würzberger, Dr. med. Claudia Höfner und Dr. med. univ. Nevena Rauch zum MVZ KfH-Gesundheitszentrum Nephrologie Markkleeberg zusammengeschlossen, das in Trägerschaft der KfH Medizinische Versorgungszentren Gemeinnützige GmbH arbeitet.

Im Mittelpunkt steht für uns die Verbesserung der Lebensqualität unserer Patientinnen und  Patienten. Dazu gehören die Diagnostik und Therapie nach aktuellen medizinischen, technischen und qualitätsgesicherten Standards.

Wir freuen uns, für Sie da zu sein!

Ihr KfH-Team in Markkleeberg

Frau Dr. med. Claudia Höfner
Ärztliche Leitung MVZ
Dr. med.

Claudia Höfner

Frau Dr. med. univ. Nevena Rauch
Ärztliche Leitung MVZ
Dr. med. univ.

Nevena Rauch

Frau Dr. med. Gudrun Würzberger
Ärztliche Leitung MVZ
Dr. med.

Gudrun Würzberger

Frau Babett Lohfink
Leitende Pflegekraft

Babett Lohfink

Herr Robert Schlicht
Kaufmännische Leitung

Robert Schlicht

Nephrologie

Wir sind spezialisiert auf die Diagnostik und Behandlung des gesamten Spektrums an Nierenerkrankungen und deren Folgen. Dabei arbeiten wir in enger Kooperation mit Hausärztinnen und Hausärzten, anderen Spezialistinnen und Spezialisten und Kliniken.

Öffnungszeiten Nephrologie

Mo Montag 08:00-13:00 Uhr
Di Dienstag 08:00-13:00 Uhr
Mi Mittwoch 08:00-17:00 Uhr
Do Donnerstag 08:00-13:00 Uhr
Fr Freitag 08:00-12:00 Uhr

sowie nach Vereinbarung.

Nierenerkrankungen verlaufen meistens unbemerkt. Während bei akuten Nierenerkrankungen die Funktion der Nieren plötzlich beeinträchtigt ist, vollzieht sich die Abnahme der Nierenfunktion bei chronischen Nierenerkrankungen oft schleichend.

  • Nephrotisches Syndrom (Eiweißverlust über die Nieren)
  • Mikro- / Makrohämaturie (Blut im Urin)
  • Glomerulonephritis (Chronische Entzündungen der Nierenkörperchen)
  • Erkrankungen der Nierengefäße
  • Tubulo-Interstitielle Nierenerkrankungen
  • Entzündungen der Harnwege / Obstruktive Nierenerkrankungen
  • Häufig wiederkehrende Harnwegsinfekte
  • Arzneimittelbedingte Nierenerkrankungen
  • Störungen im Wasser-, Salz- und Säure-Basen-Haushalt
  • Tumorbedingte Nierenerkrankungen (bei eingeschränkter Nierenfunktion)
  • Amyloidose

Erkrankungen der Nieren, die genetisch bedingt /vererbbar sind, z. B.:

  • Nierenfehlbildungen (CAKUT)
  • Polyzystische Nierenerkrankung (z.B. ADPKD, ARPKD)
  • Stoffwechselerkrankungen mit Nierenbeteiligung (z.B. Morbus Fabry)
  • Phosphatstoffwechselstörungen
  • Hyperoxalurie
  • Morbus Gaucher
  • Tubuläre Nierenerkrankungen
  • Alport-Syndrom

Bestimmte Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, aber auch Stoffwechselerkrankungen, können in der Folge die Funktionsfähigkeit der Nieren beeinträchtigen bzw. unbehandelt zu einem chronischen Nierenversagen führen, z. B.:

  • Diabetes mellitus
  • Bluthochdruck
  • Herzinsuffizienz einschließlich Kardiorenales Syndrom
  • Atherosklerose (Durchblutungsstörungen durch Kalkablagerungen in den Gefäßen)
  • Hepatorenales Syndrom
  • Thrombotische Mikroangiopathie / Hämolytisch-urämisches-Syndrom (HUS / aHUS)
  • Thrombozytisch-thrombopenische Purpura (TTP)

Auch bestimmte Autoimmunerkrankungen sowie rheumatologische Erkrankungen können im Verlauf der Erkrankung die Nieren betreffen und zu deren Funktionseinschränkung führen, z.B.:

  • Vaskulitiden
  • Systemischer Lupus erythematodes (u.a. Lupus-Nephritis)
  • Systemische Sklerose
  • Sarkoidose

  • Schwangerschaft bei vorbestehender Nierenerkrankung
  • Schwangerschaft bei vorbestehendem Bluthochdruck
  • Gestose, HUS, HELLP
  • Schwangerschaft bei immunsuppressiver Therapie

  • Anämie (Blutarmut)
  • Azidose (Übersäuerung) Elektrolytverschiebung
  • Elektrolytverschiebung (Hyperkaliämie, Hyperkalzämie u.a.)
  • Knochenstoffwechselerkrankungen
  • Hypalbuminämie (Eiweißmangel)

  • Hämodialyse, Hämodiafiltration
  • Peritonealdialyse
  • Durchführung als Heim- oder Zentrumsdialyse
  • Durchführung als Nachtdialyse
  • Nierentransplantation inkl. Lebendspende
  • Konservative Therapie

  • Sprechstunde für Patientinnen und Patienten mit Heim-Hämodialyse

  • Blut- und Urinlabor (inkl. Säure-Basen-Status)
  • Langzeit-Blutdruckmessung
  • EKG
  • Untersuchung auf Mikroalbuminurie / Proteinurie
  • Ultraschall

Dialyse

Die Dialyse wird auch Nierenersatztherapie genannt und ersetzt bei Patientinnen und Patienten mit einem Nierenversagen die lebenswichtige Filterfunktion der Nieren: Das Blut wird während der Dialysebehandlung mithilfe einer Spülflüssigkeit, dem Dialysat, gereinigt. Grundsätzlich können alle Dialyseformen als Heimdialyse und als Zentrumsdialyse erfolgen.

Dialysezeiten

Mo Montag 07:30-19:30 Uhr
Di Dienstag 07:30-13:30 Uhr
Mi Mittwoch 07:30-19:30 Uhr
Do Donnerstag 07:30-13:30 Uhr
Fr Freitag 07:30-19:30 Uhr
Sa Samstag 07:30-13:30 Uhr

Grundsätzlich kann auch die Hämodialyse als Heimdialyse durchgeführt werden. Die Häufigkeit und Dauer der Behandlung wird dabei individuell mit den behandelnden Nephrologinnen und Nephrologen abgestimmt.

Ist die Entscheidung zugunsten der Heimdialyse gefallen, erhalten die Patientinnen und Patienten von einem geschulten Behandlungsteam in unserem KfH-Zentrum ein umfassendes Training, das sie in die Lage versetzt, die Dialyse selbstständig durchzuführen.

  • Hämodialyse (HD)
  • Hämodiafiltration (HDF)

In unserem KfH-Zentrum sind Gast- bzw. Urlaubsdialysepatientinnen und -patienten bei bestehenden Platzkapazitäten herzlich willkommen. Mit Hilfe der medizinischen und persönlichen Betreuung durch qualifizierte Ärztinnen und Ärzte und Pflegekräfte kann der Urlaub unbeschwert genossen werden.

Zusätzliche Angebote im Zentrum

Fremdsprachen
Impfungen (z.B. Grippe, Hepatitis B, Pneumokokken)
Klimatisierte Zimmer
Elektrisch verstellbare Betten
Kostenfreier Internetzugang (WLAN)
Mahlzeiten während der Dialyse
Patientenparkplätze

Kooperationen

Für eine koordinierte und optimal aufeinander abgestimmte Behandlung arbeiten wir eng mit den haus- und fachärztlichen Kolleginnen und Kollegen sowie entsprechend der medizinischen Anforderungen mit weiteren spezialisierten Einrichtungen zusammen.

Für Hausärztinnen und Hausärzte

In enger Zusammenarbeit mit Ihnen steht die bestmögliche Behandlung unserer gemeinsamen Patientinnen und Patienten im Vordergrund. Dabei geht es uns vor allem darum, eine Nierenschädigung rechtzeitig zu erkennen und eine progressionshemmende Therapie einzuleiten. Falls ein Nierenversagen nicht verhindert werden kann, steht für uns die individuell angepasste Wahl der geeigneten Nierenersatztherapie im Mittelpunkt.

Für einen kollegialen Austausch und für nephrologische Fragestellungen steht Ihnen unser ärztliches Team gerne zur Verfügung.

Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN) und die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM) haben gemeinsam die S3-Leitlinie zur Versorgung von Patientinnen und Patienten mit chronischer, nicht-dialysepflichtiger Nierenkrankheit aktualisiert. Ziel ist es, die Früherkennung und Behandlung zu optimieren, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und die Lebensqualität zu steigern.

Leitlinie

Versorgung von Patient*innen mit chronischer, nicht-nierenersatztherapiepflichtiger in der Hausarztpraxis

S3-Leitlinie (DEGAM)

Praxisnahe Unterstützung

Ein Online-Rechner hilft, das Risiko eines nierenersatztherapiepflichtigen Nierenversagens schnell und einfach zu berechnen.

Risikokalkulator 

Impressionen aus unserem Zentrum

Aktuelle Jobangebote

im Umkreis von 30km um das KfH-Zentrum Markkleeberg

26.03.2025 | Markkleeberg

Medizinische Fachangestellte oder Gesundheits- und Krankenpfleger…

17.03.2025 | Leipzig

Kindernephrologin/Kindernephrologe oder Fachärztin/Facharzt Pädiatrie…

14.03.2025 | Leipzig

Ausbildungsplatz Medizinische Fachangestellte (m/w/d)

14.03.2025 | Leipzig

Ausbildungsplatz Medizinische Fachangestellte (m/w/d)

Arbeiten@KfH

Das KfH als Arbeitgeber – eine besondere Institution im deutschen Gesundheitswesen. Erfahren Sie mehr auf unserer Karrierewebseite.

jobs.kfh.de